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Schutz der Adria
Neben dem reichen Kulturerbe zeichnet sich das Adriatische Meer durch
mannigfaltige Naturwerte und -attraktionen aus. Die Natur genießt nach
der Verfassung der Republik Kroatien einen besonderen Schutz. Die für
den Naturschutz zuständige staatliche Körperschaft ist die Staatliche
Naturschutzverwaltung.
Das Gebiet des Küstenlandes nimmt eine Sonderstellung ein. Es wird eine
systematische Umweltschutzpolitik durch entsprechende Raumplanung und
Verwaltung im Einklang mit einer kontrollierten Entwicklung betrieben.
Ständige biologische, ökologische, chemische und physikalische
Untersuchungen in der Adria werden von den Meeresforschungsinstituten
in Rovinj, Split und Dubrovnik durchgeführt.
Unlängst wurde ein Entwicklungsprojekt für die Inseln vorgestellt, das
eine qualitätvollere Entwicklung unserer Inseln anregen soll. Außer den
staatlichen Behörden wirkt auch eine Reihe von Gesellschaften, die
durch ihrer Programme und Aktivitäten zur Bewahrung und zum Schutz des
Naturreichtums beitragen.
Die Kroatische biologische Gesellschaft und die Kroatische ökologische
Gesellschaft führen Projekte zur Erforschung der Adria und ihrer
Unterwasserwelt durch und unterstützen sie. Dazu gehören das
Forschungsprojekt über den Tümmler (in Zusammenarbeit mit dem
Tethy-Institut aus Mailand), und die Gruppe "des Mediterranen Seebären
(Bärenrobbe)", die die Lebensräume erforscht, in denen einst dieses
Meeressäugertiere gelebt hat; des Weiteren gibt es die Bewegung der
Naturfreunde "Lijepa nasa", die unter anderen an den Projekten "Plava
zastava" (Blaue Fahne), "Zelena zastava" (Grüne Fahne) und Öko-Schule
arbeitet und deren Hauptziel die Ausbildung jüngerer Generationen ist.
Dies sind nur einige der Gesellschaften, die sich mit der Verbreitung
des ökologischen Bewusstseins beschäftigen.
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