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Eine lebendige Unterwasserwelt
In der Adria leben zahlreiche Tier- und Pflanzenorganismen. Man
unterscheidet zwischen zwei Lebensräumen, dem Pelagial und dem Benthos.
Im Pelagial oder im freien Wasser des Meeres leben zwei große Gruppen
von Organismen: das Plankton, d.h. alle im Wasser schwebenden
Organismen und das Nekton oder das Schwimmende, wozu alle Organismen
gehören, die sich im Wasser aktiv bewegen können.
Zum Benthos, d.h. zum Leben auf dem Meeresboden, zählen alle anderen
Organismen, die ständig oder vorübergehend an den Meeresboden gebunden
sind.Im Wasserquerschnitt unterscheiden wir zwischen Zonen oder
"Stufen" mit bestimmten Merkmalen:
Das Supralitoral stellt die Zone dar, die der Meeresgischt ausgesetzt
ist. Das Mediolitoral ist die Gezeitenzone. Danach folgt das
Infralitoral oder die Zone der photophyllen Algen und Seegräser die in
der Adria von der Ebbegrenze bis zu einer Tiefe von 35 bis 60 Metern
reicht.
Das Abisal reicht von 50 bis 200 Metern Tiefe.
Das Hadal oder die Tiefseezone umfasst einen Raum, der tiefer als 200
Meter ist. Das Abisal ist nur im südlichen Teil des adriatischen Meeres
und im Jabucka-Becken (Jabucka kotlina) vorhanden, und das Hadal gibt
es in unserem Meer nicht.
Im Supralitoral der Adria leben Rankenfüßer, und im Mediolitoral z.B.
die endemische Alge Mittelmeerfucus sowie die Pferdeaktinie und
Wachsrose. In der Zone des Infralitorals, die den größten Teil umfasst,
leben die meisten Algenarten, verschiedene Korallenarten, Moostiere
sowie verschiedene Fischarten wie zum Beispiel Brasse, Ringelbrasse,
Meergrundel, Goldstriem, Meerjunker und viele andere.
Die Adria - ein Ökoreiseziel
Die Qualität des Adriatischen Meeres ist besonders gut erhalten. Die
Ergebnisse, die durch die ständige Kontrolle der Meerwasserqualität an
mehr als 800 Stränden erhalten wurden, entsprechen den strengsten
Kriterien. Außer der Sauberkeit des Meerwassers ist die biologische und
landschaftliche Eigentümlichkeit ein wichtiges Merkmal des
Küstenlandes, was sich aus der Zahl der Pflanzen- und Tierarten und der
großen Anzahl Endemiten schließen lässt. (z.B. Grottenolm - proteus
anguinus, Eidechse).
Um diesen Naturreichtum zu bewahren und zu beschützen, wurde eine Liste
der endemischen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, das sogenannte
Rote Buch, verfasst.
In Kroatien wird eine ganze Reihe von Projekten durchgeführt, die von
Regierungsinstitutionen oder Bürgerverbänden iniziert wurden, um das
Natur-und Kulturerbe zu bewahren und es zu bewerten. Ein solches
Projekte ist die "Blaue Fahne" und ab 2001 beginnt man mit dem Projekt
des Grünen Schlüssels, das die Verbesserung der Umgebung von Hotels,
Motels, Studentenwohnheimen, Campingplätzen und anderen
Unterkunftseinrichtungen zum Ziel hat, um deren touristische Angebote
zu modernisieren.
Ein anderes Projekt ist die Öko-Siedlung "Zelena laguna" in Porec , wo
man der Umwelt besondere Aufmerksamkeit widmet. Innerhalb dieser
Siedlung befinden sich auch Olivenhaine und Obstgärten sowie ein
Pferdestall.
Im Laufe des Jahres werden auch in Kroatien einige Gedenktage begangen wie z.B:
Der Internationale Tag des Gewässerschutzes
Der Welttag der Meterologie
Der Tag des Planeten Erde
Der Tag der Delphine
Der Welttag des Umweltschutzes
Der Tag der Sonne.
Außer dem Naturerbe wird der Bewahrung des Kulturerbes, der
Volkstrachten und Bräuche eine große Bedeutung beigemessen. Um die
Touristen mit den lokalen Bräuchen bekannt zu machen, werden während
des Sommers in den meisten Küstenstädten entsprechende Veranstaltungen
organisiert, wie z.B. das traditionelle Eselrennen, das jedes Jahr in
Tribunj, Makarska, stattfindet, dann die Moreska, ein Ritterspiel, das
auf der Insel Korcula aufgeführt wird Kroatien ist bezüglich der Luft,
der Binnen- und Meeresgewässer nicht nur ein ökologisch bewahrtes
Gebiet, sondern darüber hinaus ein höchst sicheres Gebiet, in dem sich
jeder angenehm und willkommen fühlen kann.
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Ferienhaus, Ferienwohnung in Kroatien |
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