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Hafenortschaft auf der gleichnamigen Insel;
221 Einw.
Kleinere Jachten können am Westteil des Piers anlegen (Tiefe 2-3 m). Der Ankerplatz für Jachten liegt etwa 250 m vor dem Hafen (Tiefe 10-25 m). Schiffsverbindungen nach Zadar, Mali LoSinj, Pula, Venedig und zu den umliegenden Inseln.
Die Entwicklung des Orts geht auf das 16. Jh. zurück. Die barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt entstand 1637. Die Kirche der Madonna von Karmel (1752) gehörte ursprünglich zum Franziskanerkloster. Die mittelalterliche Friedhofskirche St. Markus hat einen sehenswerten barocken Schitzaltar. Neben der Kirchenruine St. Johannes liegen Reste einer Burg aus dem 16. Jh. Neben dem Postgebäude sieht man den sechseckigen Toreta-Turm aus dem 19. Jh. Die Kunstsammlung des Pfarrhofs birgt u.a. die Gemälde Grablegung und Verkündigung von Carlo Ridolfi sowie eine barocke Silberkrone, die beim Volksbrauch der “Königswahl” eingesetzt wird.
Im 18. Jh. hatte Silba eine eigene Flotte (98 größere Segelschiffe). Heute ist es ein ruhiger Fremdenverkehrsort. Die schönen Kiesel- und Sandbuchten, das kristallklare Meer und die gesunde Hausmannskost machen Silba zu einem reizvollen Urlaubsort. Unweit von Silba gibt es einen dichten Wald, in dem Wildschafe leben. Von der einst reichen Folklore der Insel konnte der “tanac”, ein besonderer Paartanz, bewahrt werden. |