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Stadt im Nordteil von Zentralistrien
153 m ü.d.M.
506 Einw.
Durch regionale Verkehrsstraßen mit der Ost- und der Westküste Istriens verbunden.
Schon unter venezianischer Verwaltung hat Buzet die Militärlager und die umliegende Bevölkerung mit Trinkwasser versorgt. Die Gegend von Buzet (Buzestina) liegt inmitten des zukünftigen istrischen Freilichtmuseums. Die schöne, von Menschenhand fast unberührte Natur und die zahlreichen kulturgeschichtlichen Denkmäler, gesunde Nahrung, heimische Spitzenweine, der folkloristische Reichtum (volkstümlicher Gesang und Tänze, Ballspiele, Legenden über die Kastelle) und die wie Perlen auf den Hügeln (Roc, Hum, Vrh und Sovinjak) zerstreuten Städtchen, versprechen einen ruhigen und inhaltsreichen Urlaub.
Zahlreiche Promenaden schlängeln sich um Berghänge des Cicarija-Berges (Zufahrt mit Wagen möglich), wo zahme Rehe und Hirsche, aber auch Bären leben! Die Thermalbäder und der ausgezeichnete Schaumwein vervollständigen das Angebot. In den Gasthäusern der Ortschaft Vrh wird die bekannte Spezialität Fusilli mit Trüffeln angeboten.
Das ganze Jahr über finden in Buzet zahlreiche Veranstaltungen statt: das Festival der Gesangvereine aus Istrien und Kvarner (28. März); das Festival "Singende Buzestina"(im April, Buzet–Roc–Sovinjak–Vrh); die Tage von Buzet, wann das Gebirgsautorennen gefahren wird (5. – 7. September).
Kulturerbe Zur Römerzeit hieß die Siedlung Pinguentum. Im Mittelalter stand der befestigte Ort Buzet unter der Herrschaft des Patriarchen von Aquileia, später unter mehreren Feudalherren. Von 1421–1797 unter Venedig. Sein heutiges Aussehen verdankt der Ort hauptsächlich der venezianischen Epoche. Damals wurde auch die Festung errichtet, an die später stellenweise Wohnhäuser angebaut wurden. Zwei Stadttore sind erhalten: das Haupttor aus dem Jahr 1547 und das Nordtor aus dem Jahr 1592.
Auf der Felsterasse des Hauptplatzes steht die Pfarrkirche (1784 erneuert), die, wie auch andere Kirchen in Buzet und seiner unmittelbaren Umgebung (St. Georg, an der höchsten Erhebung der Stadt, Anfang des 17. Jh.; Barockkirche St. Antonius; St. Maria Magdalena, 1325; St. Johannes, 1634) viele interessante liturgische Gegenstände sowie mehrere Barockgemälde aus venezianischen Werkstätten des 17. und 18. Jh. birgt.
In Buzet befindet sich einer der schönsten, erhaltenen Springbrunnen in Istrien. Er ist während des Barocks entstanden und wurde 1789 erneuert. Das 1963 gegründete Heimatmuseum beherbergt eine reiche archäologische, ethnographische und geschichtliche Sammlung (Kopien mittelalterlicher Fresken, Abdrücke glagolitischer Inschriften, einige Gegenstände aus der Zeit der istrischen Nationalbewegung).
weitere Infos:
www.istra.com/buzet/indexe.html |