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Ortschaft in Mittelistrien,
20 km nordöstlich von Rovinj,
281 m ü.d.M.;
535 Einw.
Der Ort ist besonders wegen seiner Nähe zu Dvigrad, einer interessanten archäologischen Fundstätte, und wegen des berühmten Festes am St. Jakobstag im Juli bekannt. Zur dieser Zeit findet auch ein Viehmarkt mit autochtonen istrischen Rindern ("boskarin") statt, die vom Aussterben bedroht sind und daher unter besonderem Schutz stehen. Die Gegend ist zum Wandern und Radfahren geeignet.
Kulturerbe Das Städtchen ist durch die Ansiedlung der Einwohner aus dem nahegelegenen Ort Dvigrad entstanden, der im 17. Jh. von der Pest heimgesucht wurde. In die Kirche von Kanfanar sind damals die frühgotische Steinkanzel aus dem 13. Jh., eine bemalte Tür aus dem 16. Jh., zwei Holzskulpturen aus dem 15. und 16. Jh. u.a. Gegenstände übertragen worden.
In der Nähe des Ortes, an der zum Dorf Barbat führenden Straße, liegt die vorromanische Kirche der hl. Agathe aus dem 11./12. Jh., in deren Apsis Fresken mit der Darstellung der Apostel besichtigt werden können. Zwischen Kanfanar und Dvigrad liegt die Ruine eines Benediktinerklosters mit der romanisch-gotischen Kirche der hl. Petronila.
weitere Infos: www.cel.hr/kanfanar
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