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Gornji (Ober)Kosinj liegt im südlichen Teil von Kosinjsko polje;
503 m ü.d.M,
344 Einw.
Donji (Unter)Kosinj liegt im nördlichen Teil von Kosinjsko polje;
511 m ü.d.M.;
1025 Einw.
Gebiet im Zentralteil der Region Lika, auf der Ebene Kosinjsko polje. Es bestehen zwei Siedlungen – Gornji und Donji Kosinj.
Das Tal von Kosinj gehört zur Hochebene Lika und ist durch spezifische klimatische Gegebenheiten gekennzeichnet (klare Luft und lang anhaltender Schnee). Außer dem Kulturerbe (mittelalterliche Druckerei) und den tradionellen Nahrungsprodukten aus ökologischem Anbau (Kartoffeln, Kohl) verfügt der Ort über alle Voraussetzungen für die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus. Die Zugänge zum Velebit gehen vom Ort Pazariste aus.
Kulturerbe In Donji Kosinj steht die einschiffige Pfarrkirche des hl. Johannes des Täufers aus dem Jahre 1650 mit polygonalem Chorraum, einer Sakristei und einem Glockenturm an der Stirnseite. Sie ist von einer Trockenmauer umgeben, in der zwei antike Stelen eingemauert sind. Das Kirchenmobiliar ist im frühen Barockstil gestaltet.
Außerhalb des Dorfes steht auf einer einsamen Kuppe die alte Peterskapelle (mit halbkreisförmiger Apsis), ein wahrscheinlich nach dem Abzug der Türken wiederhergestelltes, mittelalterliches Bauwerk. In Gornji Kosinj befindet sich die barocke Pfarrkirche des hl. Antonius von Padua aus dem Jahre 1692 mit polygonalem Altarraum, einer Sakristei und einem Fassadenturm. In der Kirche sind das klassizistische Chorgestühl und ein Weihwasserbecken mit einem romanischen Menschenkopf sehenswert.
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