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Ortschaft im Süden Istriens,
15 km nordöstlich von Pula;
170 m ü.d.M.;
1006 Einw.
Der Großteil des Dorfs ist dicht mit Häusern bebaut, mehrere entlegene Bauernhöfe findet man in der Umgebung. Die meisten Einwohner sind aus dem Dinarischen Gebirge nach der Pest, die im 17. Jh. Istrien verödete, eingewandert.
Mutvoran, 6 km östlich von Marcane liegende Ortschaft. Zur Verteidigungsanlage des Orts gehören die Überreste der auf den Zyklopenmauern errichteten Wälle, die eingestürzte Burg und der Haupteingang mit drei Toren. Im Ort gibt es mehrere Häuser mit Fassaden im Renaissancestil. Im Bereich des heutigen Friedhofs wurden Bruchstücke einer frühromanischen Skulptur und eines frühmittelalterlichen Grabmals entdeckt.
Die Pfarrkirche St. Madgalena wird erstmals 490 erwähnt. Die ursprünglich romanische Hallenkirche wurde mehrfach umgebaut und stammt in der heutigen Form aus der zweiten Hälfte des 18. Jh. Der Glockenturm lehnt an die Kirchenmauer an. Sehenswert ist der Hauptaltar mit geschniztem Retabel und den Darstellungen Ecce homo, Madonna mit Kind und 9 Heiligenfiguren. Das gotische Tabernakel (1431) bewahrt unter anderen Reliquien auch die Hand des hl. Laurentius auf, dessen Gebeine sich in Sisan befinden.
Im Dorf wurde eine antike dekorative Skulptur und eine Chorschranke mit dreifachem Flechtwerkornament gefunden. Auf dem Hügel Ovcjak, westlich des Dorfs, liegen die Mauerreste einer vorhistorischen Wallburg und antiker Gräber.
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