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Stadt, Hafen und Fremdenverkehrsort an der Südostküste Istriens,
5 km südöstlich von Labin;
1373 Einw.
Der Ort liegt vor der Meerenge Vela vrata, dem Haupteingang in die Bucht von Rijeka, gegenüber der Insel Cres und unterhalb von Labin. Die gleichnamige Bucht ist der untere versunkene Teil eines Tals, durch das ein Bach aus dem Podlabin fließt. Der Hafen kann auch größeren Schiffen Schutz bieten; er ist südöstlichen und südwestlichen Winden ausgesetzt. Die Bora ist mäßig. Der nordwestliche Teil des Hafens ist wegen den Anschwemmungen des Baches Rabac schlammig. Die Meerestiefe beträgt am Pier um 4,5 m und längs des Kais 3–3,5 m.
Dieses renommierte Fremdenverkehrszentrum an der Ostküste Istriens liegt an einer schönen Bucht, wo Kiesstrand und üppige Vegetation das Landschaftsbild prägen. Der kleine Fischerort hat durch sein mediterranes Flair schon früh viele Prominente angezogen. Der Händler Prohaska aus Rijeka (1890) und der Triester Rechtsanwalt Filippini (1904) ließen hier ihre Sommerhäuser errichten. Die Anfänge des Tourismus reichen an das Ende des 19. Jh. zurück, als erste Ausflügler Rabac besuchten, die mit den Dampfschiffen des Triester Lloyd die Küste Istriens und des Kvarner erkundeten.
Bereits 1912 ist Rabac ein Bade- und Kurort mit drei Hotelanlagen: Albergo al Quarnero, Alla citta di Albona und Miramare. Im selben Jahr wird die Promenade am Meer entlang angelegt und am Strand eine Umkleidekabine aufgestellt. Das erste Hotel "Trieste" wurde 1924 geöffnet. Der Aufschwung von Rabac war in der Zeit von 1961 (Gründung des gleichnamigen Hotels) bis Anfang der 70er Jahre besonders intensiv, als die Feriensiedlungen Santa Andrea, Maslinica und Girandela entstanden sind. Wegen der Bergbaukrise in der Umgebung von Labin hat man gleichzeitig Familienhäuser errichtet, die an Touristen vermietet wurden.
Heute kann Rabac an einem Tag in Hotels, Campingplätzen, Appartements und Familienhäusern bis zu 10 000 Gästen aufnehmen. Außerdem bietet der Ort eine vielfältige Palette an gastronomischen Genüssen, Bootsausflüge und Sportaktivitäten. Wegen seiner guten Zugänglichkeit, der schönen Strände und des sauberen Meeres eignet sich Rabac besonders zum Familienurlaub.
Sport und Erholung: Spaziergänge entlang der Promenade am Meer, Radfahren, Tennis, Wassersportarten u.a. Sportzentren "Oliva" und "Prohaska".
Die Kapelle St. Andreas hat einen einfachen rechteckigen Grundriß, das Portal und die Fenster weisen gotische Merkmale auf. Aus der Kapelle stammt die gotische Holzstatue des hl. Andreas aus der ersten Hälfte des 15. Jh. (im Bischofspalais in Porec).
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