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Ortschaft am Westufer der Bucht Raski zaljev an der Südostküste Istriens,
12 km nordöstlich von Marcana;
144 m ü.d.M.;
502 Einw.
Der Ort wird erstmals im Jahre 1190 erwähnt.
Der Seefahrer- und Fischerort war einst ein bekanntes Zentrum des traditionellen istrischen Töpferhandwerks. Für Ausflügler ist der Ort wegen seinen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und der ethnographischen Sammlung im Geburtshaus des Wissenschaftlers und Schriftstellers Mijo Mirkovic (Mate Balota) interessant.
Der Ort und seine Umgebung sind reich an Flora und Fauna, was besonders Wanderer und Jäger anzieht. Neuerdings werden auch Ferien am Bauernhof geboten. In Rakalj werden istrische Volkslieder, das Musizieren auf typisch istrischen Blasinstrumenten (rozenice, sopile, mih) und der istrische Tanz (balun) besonders gepflegt. Hier findet auch (im September) die Begegnung istrischer Dichter und Vortragskünstler unter dem Titel "Begegnungen am lieben Stein" statt, die ihren Namen der gleichnamigen Gedichtsammlung von Mijo MirkoviC verdankt und an diesen kroatischen Wissenschaftler und Künstler erinnert.
Die Pfarrkirche ist ein harmonisches Beispiel für die barocke Baukunst im 18. Jh. Die Kirche birgt ein Weihbrotgefäß (Custodia) mit den Reliefs zweier Engel (Meister Dominik, 1425). Der Altar datiert aus dem Jahre 1766. Die Burgruine Rakalj wurde bereits 1312 erwähnt.
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