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Stadt am inneren Rande der Bucht Raska draga im Südosten Istriens,
4,5 km südwestlich von Labin;
10 m ü.d.M.;
1970 Einw.
Das Städtchen liegt im Tal des Baches Krapanski potok (Zufluß der Rasa), unweit des Dorfes Krapan, wo sich einst der erste Bergwerkschacht des Kohlenbeckens Rasa befand. Die ehemals sumpfige Ebene um Rasa wurde trockengelegt, künstlich bewässert und so in fruchtbaren Ackerboden verwandelt.
Seit der Schließung des Bergwerks (1966) ist Rasa ein stiller Ort. Seine Verkehrslage und die Nähe zum Meer ermöglichten neuerdings die Entwicklung des Tourismus, insbesondere im unweit liegenden Ort Sveta Martina (Familienhäuser, Campingplatz)
Hier stand einst die römische Raststätte Arsia. Rasa ist die jüngste Stadt in Istrien, sie wurde zu Zwecken des Kohlenbergwerks von Rasa (1936) geplant und errichtet (Architekt Pulitzer-Finali). Die städtebauliche Konzeption ist ein typisches Beispiel einer Arbeitersiedlung mit Häusern, Platz, Fontäne, Schule, Kirche und Hotel. Die Kirche St. Barbara (Schutzheilige der Bergleute) hat ein Dach in Form eines umgekehrten Förderwagens und einen Kirchturm in Form einer Bergwerksleuchte. Die ganze Stadt ist gemäß der damaligen Infrastruktur modern konzipiert.
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