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Ortschaft im Innenland Westistriens,
12 km nordöstlich von Porec;
244 m ü.d.M.:
621 Einw.,
An einer leichten Anhöhe gelegen. Wird bereits 1203 erwähnt.
Wie alle Orte im Raum von Porec ist auch Visnjan durch seine Weinberge und guten Wein sowie sein reiches Kulturerbe bekannt. Im Ort findet traditionsgemäß jeden letzten Donnerstag im Monat die Landwirtschafts- und Viehzuchtmesse statt.
Labinci, 4 km nordwestlich von Visnjan gelegene Ortschaft. In der Pfarrkirche St. Johannes wurden die Holzflügel der Orgel von dem Maler Carlo de Beni aus Verona bemalt (16. Jh.). In der Dreifaltigkeitskirche wurden Wandgemälde aus der ersten Hälfte des 15. Jh. entdeckt. In der Umgebung liegen Reste römischer Landhäuser. Unweit von Labinci befand sich die mittelalterliche St. Michaelsabtei.
Kulturerbe Von dem einstigen Bollwerk ist ein Teil der Wehrmauer und das Portal erhalten. Durch das Tor führt die Hauptstraße zum Platz mit der Pfarrkirche und der Loggia. Die 1833 erbaute Pfarrkirche St. Quiricus und Julita ist ein monumentales klassizistisches Bauwerk; der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1772. Auf dem Hauptaltar ist ein Altarblatt mit den Gestalten der Schutzheiligen, ein Werk von Juraj Ventura, sehenswert. Von diesem Künstler stammt auch das Altarblatt Ronenkranzmadonna (1598).
Am Anfang der Hauptstraße steht die Kapelle des hl. Antonius des Einsiedlers, ein einfaches gotisches Bauwerk aus dem 15. Jh. mit Wandgemälden des Meisters Dominik aus Udine aus dem 16. Jh. Die Kirche birgt eine glagolitische Inschrift (1550) und eine Reihe glagolitischer Graffiti aus dem 16. und 17. Jh. Nordwestlich von Visnjan (1,5 km zwischen Barat u. Cervar) liegt die Ruine der Benediktinerkirche St. Michael aus dem 11. Jh.
weitere Infos:
www.istra.hr |