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Norddalmatien - Region Zadar/Sibenik
Skradin

Hafenortschaft am rechten Krka-Ufer,

etwa 16 km nördlich von Sibenik,

726 Einw.

 

Organisierter Fremdenverkehr seit den sechziger Jahren. Verwaltungssitz des Nationalparks Krka.

 

Skradin ist eine der ältesten kroatischen Siedlungen mit Stadtrechten (seit dem 2. Jh. v. Chr.). Unweit des weltbekannten Naturphänomens Skradinski buk, wo die Krka über eine Vielzahl von Kaskaden in die Tiefe stürzt, setzt sich die Siedlungsgeschichte seit der Frühantike fort.

 

Ein gepflegter Badestrand, gute Unterkunftsmöglichkeiten, einheimische Leckereien (Tintenfischrisotto, Meeresfrüchte) und Weine (Debit, Plavina), eine vorbildliche Fischzuchtanlage sowie der Jachthafen machen das touristische Angebot dieses malerischen Orts aus. Besonders Naturfreunde kommen immer wieder gerne hierher, um die Wasserfälle der Krka zu besichtigen.

 

Am ersten Samstag im August findet in Skradin ein Treffen dalmatinischer A-cappella-Chöre statt. Der Festtag Mariä Geburt (8. Sept.) und der St.-Hieronymus-Tag (Stadtheiliger, 30. Sept.) werden besonders feierlich begangen.

 

Als Sitz des Nationalparks Krka ist Skradin der Ausgangspunkt für Rundfahrten in parkeigenen Schiffen.

 

Der Jachthafen ACI Skradin hat 220 Liegeplätze im Meer.

 

Kulturerbe
 
In prähistorischer Zeit die illyrische Siedlung Scardona, später ein römisches Munizipium (Reste eines Aquädukts sowie Mauerreste und epigraphische Denkmäler). Spätestens seit dem 6. Jh. ist Skradin Sitz des 1830 aufgehobenen Bistums. Um 615 wurde die Stadt von Awaren und Slawen zerstört. Zur Zeit der kroatischen Dynastien entstand eine frühromanische Kirche (Steinfragmente mit Flechtwerkmotiven). Gegen Ende des 13. Jh. fiel Skradin an die Fürsten Subic von Bribir, ab 1355 stand es unter venezianischer Herrschaft. 1522 wurde Skradin von den Türken erobert, die hier neue Wehrmauern errichteten. Von 1684 bis 1797 war es erneut venezianisch.

 

Die Kirche birgt zwei Gemälde von Antonio Zuccaro (Ende des 19. Jh.) und eine reiche Sammlung silberner Votivgaben. Im Pfarrhof ist ebenfalls eine Kunstsammlung zu sehen (Gemälde, 15.-19. Jh.). Am Friedhof steht eine (1783 erneuerte) Kirche mit Relief an der Stirnseite. In der neugotischen orthodoxen Kirche befindet sich eine Ikonostase aus dem 18. Jh. und eine Ikonensammlung.

 

weitere Infos:
www.skradin.hr

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