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Kleine Insel im Südostteil des Kanals von Sibenik,
höchste Erhebung 7 m, 300 m vom Festland entfernt,
0,36 km2
Überwiegend mit Buschwerk und Gras bewachsen; bewaldeter Nordteil. An der Ostküste der kleinen Insel liegt die gleichnamige Ortschaft mit 2513 Einw.
Im Mittelalter war Krapanj im Besitz des Domkapitels von Sibenik. Während der Türkeneinfälle Ende des 15. Jh. fanden Flüchtlinge aus den benachbarten Dörfern des Festlands auf der Insel Zuflucht. Das Franziskanerkloster und die Kirche wurden im 15. bis 16. Jh von einheimischen Meistern erbaut. Die Kirche wurde 1523 beendet und 1626 erweitert; der heutige Glockenturm wurde 1907 errichtet. Auf dem linken Altar befindet sich das Bild der Madonna von Krapanj, die Arbeit eines einheimischen Meisters aus dem 15. Jh. Das 1626 erweiterte und 1668 renovierte Kloster hat einen Renaissance-Kreuzgang. Das Gemälde Das letzte Abendmahl im Refektorium ist ein Werk von Francesco da Santacroce (16. Jh.). |