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Ortschaft an der nordöstlichen Seite der Insel Cres,
an einem bewaldeten Hügel gelegen;
130 m ü.d.M.;
38 Einw.
Eine der ältesten Siedlungen auf der Insel Cres; antiker Name Caput insulae. An der Küste liegt der kleine Hafen Lucica Beli mit der Anlegestelle Podbeli; Kiesstrand.
Einen besonderen Reiz verleiht dem malerischen, am Hang gelegenen Städtchen die Agora – ein gepflasterter Platz auf einer kleinen Anhöhe, wo Volksversammlungen stattgefunden haben und wichtige Entscheidungen getroffen wurden (Anschluß an Venedig). Neben dem Campingplatz verfügt der Ort über eine Pension mit Restaurant, in dem verschiedene nationale Gerichte angeboten werden. Die Bucht mit Kiesstrand unterhalb des Ortes ist ein idealer Platz zum Ausruhen. In Beli wurde ein 12 km langer Ökolehrpfad angelegt (3– 4 h Wanderzeit), dessen Schautafeln den Besucher über die wichtigsten Naturphänomene und kulturhistorische Denkmäler belehren.
Kulturerbe Im Frühmittelalter war Beli eine kroatische befestigte Stadt (Castrum) und selbständige Gemeinde. Die heutige Ortschaft hat die mittelalterliche Struktur bewahrt. Der Stadtplatz mit großen Zisterne und Kirchen liegt an einer Anhöhe. Sehenswert sind der romanische Glockenturm, die Pfarrkirche mit romanischem Unterbau (im 18. Jh. erweitert), die Stadtloggia und die kleine romanische Marienkirche. In der Sakristei wird eine Sammlung mit wertvollen Prozessionskreuzen aus dem 13–14. Jh. aufbewahrt. In der Umgebung wurden Ruinen von fünf romanischen Kapellen entdeckt, in Dol liegt die verlassene romanische Laurentiuskirche mit drei halbkreisförmigen Apsiden. Auf dem Friedhof steht die gotische Antoniuskirche (Anfang des 15. Jh.). An mehreren Stellen im Ort wurden glagolitische Inschriften gefunden.
weitere Infos: www.kvarner.hr
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