|
Ortschaft im Tal von Vinodol,
liegt auf dem Gebirgshang Glavica,
6 km nordöstlich von Novi Vinodolski;
300 m ü.d.M.;
113 Einw.
Das historische, in malerischer Landschaft liegende Städtchen, besuchen zahlreiche Altertumsliebhaber.
In der Umgebung liegt ein interessantes Waldgebiet (700– 900 m), wo Ferienhäuser und einige Ausflugsplätze mit nationaler Küche errichtet wurden. Das ganze Gebiet ist für Jagdtourismus geeignet. Es sind längere und kürzere Ausflüge entlang der gekennzeichnteten Wanderwege möglich – gewöhnliche Wanderroute Bribir–Lukovo–Ravno (20 km)– Zagradski vrh (1 h).
Kulturerbe Im 13. Jh. im Besitz der Familie Frankopan, im 15. Jh. der Grafen von Cilli, dann unter dem König Matthias I. Corvinus, danach unterstand es wieder den Frankopanen. Etwa Mitte des 16. Jh. fällt er der Familie Zrinski zu, in dessen Besitz er bis 1671 bleibt.
Im Mittelalter mit Wällen und Türmen befestigt; der 1302 errichtete, viereckige Turm ist teilweise erhalten. Am westlichen Rand der Lichtung von Bribir liegt der Hauptplatz mit der barocken Peters- und Pauluskirche, die der glagolitischen Inschrift aus dem Jahr 1524 zufolge an der Stelle der ursprünglichen, älteren Kirche errichtet worden ist. In der Kirche können Altäre mit Gemälden aus dem 16., 18. und 19. Jh., u.a. das Gemälde Fußwaschung von Palma d. J. besichtigt werden. In der Tabernakelwand ist eine Renaissance-Custodia aus Stein eingebaut, und über der Seitentür befindet sich ein hervorragendes Renaissancerelief mit dem Marienbildnis aus dem 16. Jh. In der Schatzkammer werden ein romanisches goldenes Kruzifix aus dem 13. Jh., das Werk des Künstlers Milonic ("opus Milonigi"), ein gotischer Kelch und eine Monstranz aufbewahrt. |