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Stadt in der Region Gorski kotar;
696 m ü.d.M.;
4696 Einw.
Das mäßige Gebirgsklima und zahlreiche Naturphänomene (Hajdova hiza, Drgomalj und Petehovac) sowie moderne Sportanlagen haben die Entwicklung von Delnice zu einem Tourismuszentrum bedingt.
Die fast hunderjährige Tradition des Ausflugs-, Kur- und Sporttourismus macht Delnice neben den Naturphänomenen und den klimatischen Besonderheiten zu einem interessanten Fremdenverkehrsort im Gebirge. Die ersten Raststätten und Unterkünfte entstanden bereits gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts an der alten Louisen-Straße. Da man von Rijeka und den in der Nähe liegenden Ferienorten an der Riviera der Kvarner-Bucht Delnice in einer Stunde erreicht, ist das ein idealer Ort für Tagesausflüge, kurze Besichtigungen der Gipfel von Gorski kotar (Drgomalj, Petehovac), aber auch für mehrtägige Aufenthalte.
Heute ist das Angebot in Delnice vielfältig: Hotels, Sportanlagen, Jagdgründe. Am Fuße des Berges Japlenski vrh wurden Sportanlagen (Fußball, Basketball, Kegelbahn, Bocciaplatz) und zwei hervorragende Schanzen für den Sprung-lauf errichtet. Als Sportlager und zur Erholung steht das Sportzentrum mit Sporthalle und Schwimmbecken (2 mal 25 m) zur Verfügung. Die bekannten kulinarischen Spezialitäten (Wildgerichte) erhält man im Jagdhaus, aber auch in vielen anderen Restaurants (auch in der Umgebung). Besonders gefragt sind Jagdscheine, die der Gast bei der Forstverwaltung in Delnice beantragen kann; es gibt eine feste Preisliste für das geschossene Wild. Nach der Jagd wird die Trophäe bewertet, und der Gast erhält eine Trophäenliste und ein tiermedizinisches Zertifikat. Bei der Forstverwaltung kann man auch Jagdhütten mieten.
In der Nähe von Delnice befindet sich der Nationalpark Risnjak, der zu Recht als Naturmuseum bezeichnet wird (s. Risnjak!).
Kulturerbe
Zentrum des Bezirks Modrusa, das im 16. Jh. wegen der Türkeneinfälle von der Bevölkerung verlassen wurde; der Ort wurde im 17. Jh. erneut belebt. Durch den Bau der Louisen-Straße Anfang des 19. Jh. erlebt Delnice seine Blütezeit und wird zum Zentrum der Untergespanschaft (1857). Die Pfarrkirche des hl. Johannes des Täufers aus dem Jahre 1825 ist dreischiffig; der Hauptaltar und die beiden Nebenaltäre weisen spätbarocke Formen auf. In der Kirche wird eine wertvolle, neugotische Monstranz bewahrt.
Das Haus der Familie Klobucar-Racki (Supilova ul. 94) gibt durch ihre volkstümliche Bauform und die Innenausstattung Einblick in das Leben der alten Einwohner von Delnice mit allen ethnographischen Besonderheiten dieser Gegend.
weitere Infos: www.tz-delnice.hr |