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Kvarner
Krk

Stadt, Hafen und Kurort in der gleichnamigen Bucht an der Südwestküste der Insel Krk;

liegt am nördlichen Ende der Bucht;

3022 Einw.

 

Krk ist einer der ältesten und beliebtesten Ferienorte an der Adria.

 

 

Schon im Jahre 1866 hat die Gesellschaft zur Verschönerung der Stadt Krk die erste Ansichtskarte herausgegeben, so daß dieses Jahr als Anfang des Tourismus auf der Insel betrachtet wird. Heute verfügt Krk über ein vielfältiges Angebot. Die wunderbaren mediterranen Landschaften in der Umgebung, die engen, winkeligen Gassen, die malerischen Kiesstrände prägen seit Jahrhunderten das Stadtbild. Andererseits hat das zeitgenössische Leben die Einwohner von Krk aus ihren Stadtmauern herausgelockt, so daß eine Stadt mit wunderschönen Villen und schönen Häusern entstanden ist, wo viele, stets wiederkommende Gäste ihren Urlab verbringen können.

 

Die Küsten sind felsig, die Westküste läuft flach aus, die Ostküste ist tiefer. Die klimatischen Bedingungen sind äußerst günstig; die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt im Januar 5,6 °C und im Juli 24,1 °C. In der Bucht Drazica liegt ein Sandstrand mit Kiefernwald. Krk ist als einziger von allen älteren Orten auf der Insel (Omisalj, Dobrinj, Vrbnik und Baska) unmittelbar an der Küste entstanden. Die Stadt ist durch Straßen mit allen größeren Orten auf der Insel und durch die Brücke von Krk mit dem Festland verbunden.

 

Das Angebot an Unterkünften in Hotels, Pensionen und Appartements, sowie gut ausgestattete Campingplätze, schöne Strände, Anlagen für Wassersportler und Nautiker, Ausflüge zur Insel Kosljun, einer wahren Schatzkammer der Kunst, und die geheimnisvolle und reiche Unterwasserwelt des Inselchens Plavnik (Korallenriffe) – versprechen einen angenehmen und inhaltsreichen Aufenthalt.

 

Während der Sommermonate sind dort viele Künstler und Ensembles zu Gast. Zur Tradition gehören das Fest des St. Quirinius, des Schutzpatrons der Stadt (4. Juni), das Sommerfestival von Krk (16.7.–24.8.), das im Dom, im Atrium der Franziskanerklöster in Krk und Kosljun und in der Burg der Frankopanen stattfindet, sowie die Messe von Krk (8.–10. August). Jene, die Folklore mögen, können Folkloreschauen in Krk und seiner Umgebung besuchen. Zur Fastnacht (Januar/Februar) kommen viele Besucher nach Krk.

 

Kulturerbe
 
Krk, das antike Curicum ("splendidissima civitas Curictarum"), war zur Römerzeit ein Munizipium (Reste der Stadtwälle, römische Thermalbäder mit Hypokausten 2.-1. Jh. v. Chr.). Seit dem 4. Jh. Bischofssitz. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Krk ist der Dom, ursprünglich eine dreischiffige romanische Basilika aus dem 5./6. Jh. Der heutige dreischiffige romanische Dom vom Anfang des 12. Jh. mit Glockenturm aus dem 16.–18. Jh. wurde mehrfach umgebaut. Im linken Kirchenschiff befindet sich die Kapelle der Frankopanen aus dem 15. Jh. In der Kirche werden gotische Kruzifixe, gotische Skulpturen (Gottesmutter mit Kind) und das berühmte silberne Altarblatt der Frankopanen mit der Maestr, ein Werk von P. Koler aus dem Jahre 1447, aufbewahrt.

 

Sehenswert sind auch die Grabplatten der Bischöfe von Krk aus dem 14.-16. Jh, zwei Lesepulte im Renaissancestil und eine hölzerne Kanzel aus dem 17. Jh. Unter den Altarbildern sind das Gemälde Grablegung (Giovanni Antonio Pordenone) in der letzten Kapelle des rechten Schiffes und vier Gemälde von Cristofor Tasco aus dem Jahre 1706 beachtenswert. Im Gebäude des Bischofspalastes wird eine Sammlung mit Werken italienischer Künstler aus dem 16. und 17. Jh. und das Polyptychon St. Lucia (Werk von Paolo Veneziano, nach 1333 datiert) aufbewahrt. Die romanische Basilika St. Quirinius mit reich dekorierter Fassade und Fragmenten romanischer Fresken ist an den Dom angelehnt. Die Basilika St. Maria della Salute (12. Jh.) stammt aus der frühromanischen Zeit.

 

Unweit von ihr steht die einschiffige Franziskanerkirche aus dem 13. Jh.; im Inneren ist die Predigerkanzel aus Holz mit Intarsien und das Gemälde Madonna mit Heiligen (Bernardino Licinio) sehenswert. Von den Profanbauten ragen das Haus Kotter (romanische Fenster, Kragsteine in Form von Löwenköpfen) und das Kanoniker Haus mit glagolitischer Inschrift aus dem 11. Jh. heraus.

 

Die Festungen stammen aus verschiedenen Epochen. Die älteste ist eine viereckige Burg auf der Anhöhe Kamplin (1191); der Wall und die Bastion am Meer wurden zur Zeit von Nikola Frankopan errichtet (1407); die Burg Kastel mit zylinderförmigem Turm, drei Stadttore und die Stadtmauern sind venezianische Bauten aus dem 15.–16. Jh. Außerhalb der Stadt liegt die Ruine der vorromanischen Laurentiuskirche, die einst zur Benediktinerabtei gehörte.

 

weitere infos:

www.kvarner.hr

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