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Stadt mit Hafen am Ufer des Kanals von Vinodol,
3 km südöstlich von Crikvenica,
22 m ü.d.M.
1439 Einw.
Liegt an einem karstigen Hang an der gleichnamigen Bucht und ist durch das Selce-Kap von der kleineren Slane-Bucht getrennt.
Ein Ort mit hundertjähriger Fremdenverkehrstradition. Das erste Seebad wurde bereits im Jahr 1894 eröffnet, und so gilt dieses Jahr als Beginn des Tourismus. Selce ist ein typischer Küstenort mit einem entwickelten Unterkunftsangebot (Hotels, Campingplätze, Zimmer), mit gepflegten Stränden überwiegend mit Kiesstein; kleiner Bootshafen, malerische Uferpromenade. Plätze für Sport und Freizeitaktivitäten an Land (Tennis, Minigolf) sowie im Meer ( Wassersports).
Kulturveranstaltungen und Unterhaltung bietet der nahegelegen Ferienort Crikvenica. Sehr populär sind die Fischerfeste am Kai (12. Juli und 12. August) sowie der Fischfang, an dem auch Gäste teilnehmen können (17. August).
Kulturerbe Selce entstand an der Stelle des römischen Postens Ad turres; Reste römischer Architektur mit Wasserspeicher aus dem 2. Jh.
Erstmalige Erwähnung 1366 als Teil der Pfarre von Bribir mit kleiner Katharinenkirche von 1498. Entwickelt sich später als Hafen des Besitztums der Familie Zrinski in Vinodol; Lagerräume für Wein und Salz sowie Zollstelle (ein erhaltener Lagerraum). In der Altstadt ist die ursprünglich ländliche Küstenarchitektur – Gebäude mit hoch ummauerten Höfen – erhalten. Die St. Katharinenkirche (1886) weist späthistoristische Merkmale auf.
Anfang des 20. Jh. werden in Selce mehrere Hotels, Pensionen und Villen im Historizismus- und Sezessionsstil gebaut. In der alten Olivenölpresse am Ufer wurde 1950 die Galerie "Toc" von Hajrudin Kujundzic eröffnet.
Auf dem Hügel Sveti Juraj (St. Georg) steht die gleichnamige gotische Kirche und unter dem Berg die kleine Votivkirche St. Fabian und Sebastian aus dem Jahr 1849. |