|
Ortschaft am Südrand des Karstbeckens Krbavsko polje in der Region Lika,
30 km südlich von Korenica,
839 m.ü.d.M.
1162 Einw.
In der Umgebung gibt es mehrere Restaurants (an der Hauptstraße). Die Jagd ist wegen den Folgen des Krieges nicht möglich; aus gleichem Grund ist der unter Naturschutz liegende Wald Laudanov gaj noch nicht zugänglich.
Die Jagd ist wegen den Folgen des Krieges nicht möglich; aus gleichem Grund ist der unter Naturschutz liegende Wald Laudanov gaj noch nicht zugänglich.
Udbina war im Mittelalter befestigter Sitz (Castrum) der Gespanschaft von Krbava. Der Ort hieß einst civitas Corbaviae, Krbava-Stadt, und war Amtssitz des Bischofs von Krbava (von 1185 bis 1460, als er den Sitz wegen der Türkengefahr nach Modruc verlegte). Erstmalige Erwähnung unter dem Namen Udbina 1493.
Neben der Ruine der St.-Markuskirche mit Dreikonchenchor wurden antike Grabdenkmäler gefunden. Reste der Bischofskirche wurden im Jahr 1829 auf dem Berg Kalvarija entdeckt. Den Bischofspalais ließ Bischof Bonifazius im 14. Jh. errichten.
Die mittelalterliche Burg, von der lediglich Mauerreste erhalten sind, hielt im Jahr 1509 Ivan Karlovic, der Fürst von Krbava, und 1527–1689 fiel sie an die Türken. In der Umgebung, bei Mutilici, steht die Ruine einer alten St. Augustinkirche (Viereckiger Chor, Glockengiebel).
weitere Infos:
www.lickosenjska.com |