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Ortschaft an der Ostküste des Südteils der Insel Losinj,
im Innenausläufer eines kurzen Tals,
4 km südöstlich von Mali Losinj,
994 Einw.
Seine malerische Lage in der hügeligen und bewaldeten Landschaft mit hohen, alten Steinhäusern und Gärten mit seltenen Pflanzen sowie das milde Klima waren die Grundlage für seine langjährige Fremdenverkehrstradition.
Im Jahre 1866 errichtete Erzherzog Karl Stephan ein Schloß, bekannt unter dem Namen "Seewarte" und 1892 wurde Veli Losinj zum Luftheilort erklärt. Im Schloßpark ließ der Schloßherr über zweihundert importierte Gewächsarten pflanzen; viele Seefahrtskapitäne von Losinj folgten seinem Beispiel und prägten so das heutige Stadtbild. Im Schloß ist heute die Kurklinik für Erkrankungen der Atemwege untergebracht.
Veli Losinj wurde durch seine gepflegte und üppige Vegetation, durch das malerische Ambiente eines typisch mediterranen Städtchens, das saubere Meer und die schönen Strände bekannt.
Veli Losinj bietet seinen Gästen gute Unterkünfte (Hotels, Appartements), verschiedene Sport- und Freizeitsinhalte (Tennis, Minigolf, Segeln, Tauchen, Sportangeln) und ein reiches gastronomisches Angebot. Wanderungen und Bergtouren oder Bootsfahrten nach Mali LoSinj sind besonders beliebt.
In dem 4 km entfernten Mali Losinj finden das ganze Jahr über verschiedene Kultur-, Sport- und Festveranstaltungen statt.
Kulturerbe Erstmalige Erwähnung 1398 unter dem Namen Velo Selo. Das ganze Städtchen und besonders der Ortskern sind noch von dem barocken Stadtplan geprägt, während die Wohnarchitektur Merkmale des Spätbarocks und des Klassizismus trägt (Villen und Parkanlagen). Der altäste Sakralbau ist die bereits 1384 erwähnte Nikolauskirche, in der einige Portraits von Seefahrern in Volkstracht (Votivgemälde aus dem 18. Jh.) sehenswert sind.
Die Antoniuskirche (1774) birgt Gemälde der italienischen Meister B. Vivarini, L. Strozzi, L. Querena, F. Hayeza, L. del Cossa und F. Potenza. Unweit des Hafens steht die 1732 renovierte Kirche der Madonna mit der Engelschar; der Chor mit Kuppel (Gemälde von F. Fontebasso) stammt von G.A. Pellegrini und unbekannten Meistern aus dem 16.–18. Jh.
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