|
Hafenortschaft an der Südküste des Novigrader Meeres, am Draga-Bach, der hier unter Wasser ins Meer einmündet;
640 Einw.
Badeort mit Kieselstrand und kleinem Wald.
Erwähnt wird Novigrad ab dem 13. Jh. als Kastrum. Auf dem Berg über dem Ort steht eine von den Fürsten Gusic-Kurjakovic errichtete Festung aus dem 13. Jh. Von 1386 bis 1387 wurden darin Jelisava, die Witwe des Königs Ludwig I. von Anjou, und seine Tochter Maria, Gemahlin von König Sigismund, gefangengehalten; Jelisava wurde hier auch hingerichtet. Die Befestigungsanlagen sind zum Teil erhalten geblieben.
In der frühromanischen Friedhofskirche sind Fragmente von Steinplatten mit Flechtwerkornamentik erhalten. Die Pfarrkirche St. Martin hat in ihrem älteren Teil die Form eines Kleeblatts und stammt wahrscheinlich aus altchristlicher Zeit.
Der bekannte Fischerort liegt an einer schmalen Bucht des Novigrader Meeres. Dank der Zrmanja, die hier ins Meer einmündet, ist dieser Teil der Adria reich an Fischen und Muscheln, was zum touristischen Reiz von Novigrad beiträgt.
Attraktiv sind Ausflüge in den Nationalpark Paklenica und nach Zadar.
|