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Insel in Mitteldalmatien, südöstlich von Pasman,
3,7 km2 (Länge 2,8 km, Breite bis 1,2 km),
236 Einw.
Zwischen zwei parallel verlaufenden Höhenzügen liegt ein fruchtbares
Tal. Die Ausläufer dieses Tals bilden die Buchten Sveti Andrija im
Nordwesten und Kranje im Südosten.
Eine größere Bucht ist Luka, der mehrere Inselchen vorgelagert sind.
Vrgada ist stellenweise (besonders im Nordostteil) bewaldet. Die
Südwestküste fällt steil zum Meer ab. An der flacheren Nordostküste
gibt es kleinere Sandbuchten. Der einzige Inselort Vrgada reicht bis
zur Luka-Bucht an der Nordostküste. Schiffsverbindungen nach PakoStane
und Biograd na Moru.
Vrgada wird unter dem Namen Lumbrikaton bereits Mitte des 10. Jh.
von Konstantin Porphyrogennetos erwähnt. Auf der Anhöhe oberhalb des
Friedhofs sieht man Reste von Befestigungsmauern mit quadratischen
Türmen, die wahrscheinlich auf ein antikes oder frühmittelalterliches
Castrum zurückgehen.
Die einschiffige St.-Andreas-Kirche ist ein Bauwerk aus
vorromanischer Zeit. Im 15. Jh. steht die Insel unter der Verwaltung
der venezianischen Kommune aus Zadar. Nach dem Niedergang Venedigs
teilt Vrgada das politische Schicksal der übrigen Städte und Inseln
Dalmatiens. |