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Hafenstädtchen des Küstenbereichs von Poljica,
an der Einmündung der Cetina ins Meer;
26 km südöstlich von Split;
6079 Einw.
Omis an der imposanten Cetina-Mündung (überspannt von einer
modernen, harmonisch sich ins Bild fügenden Brücke) war im Mittelalter
als Piratennest bekannt.
Die malerische Landschaft ergänzen der Stadtkern und die alten
Festungen, aber auch der fast 1 km lange Sandstrand (ideal für Kinder)
und die 700 m breite, durch Flußablagerungen entstandene Untiefe.
Neben guten Unterkunftsmöglichkeiten, günstigen Verkehrsverbindungen
und einem reichen gastronomischen Angebot (das Hinterland von Omis ist
bekannt für seine gesunde Hausmannskost) stellt das Flußtal der Cetina
bis Zadvarje und die Gubavica-Wasserfälle die touristische
Hauptattraktion dar. Ein Geheimtip sind Radmanove mlinice (Radmans
Wassermühlen), wo man in einem ausgezeichneten Restaurant einheimische
Spezialitäten probieren kann.
Vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten: Fußball, Basketball,
Tennis, Boccia und Strandvolleyball. An den Steilfelsen des
Cetina-Flußtals kann man sich an 30 Kletterrouten im Freeclimbing üben;
Wassersportrequisiten werden ebenfalls vermietet. Freizeitsportler
können am alljährlichen Schwimmarathon teilnehmen.
Einen ruhigen Urlaub versprechen auch die Ortschaften der Umgebung:
Stanici, Celine, Ruskamen, Mimice, Marusici, Pisak. Gute
Unterkunftsmöglichkeiten, besonders in Mimice und Pisak, die für ihre
netten Pensionen bekannt sind.
Kulturerbe Bereits
in der Römerzeit besiedelt (Oneum), im Mittelalter eine befestigte
Stadt. Im 12. und 13. Jh wurde Omis von den Fürsten Kacic, im 14.
Jh.von den Fürsten Subic aus Bribir beherrscht. Später wechselte Omis
mehrmals seine Herren; ab 1444 stand die Stadt unter venezianischer
Herrschaft.
Von den mittelalterlichen Befestigungen sind erhalten: das südliche
Stadttor mit einem Teil der Mauer, der viereckige Südwestturm auf dem
Gelände "Fosal", die Festung auf einem Steilfelsen über der Stadt und
die imposante Festungsruine Starigrad (Fortica), ebenfalls auf einem
über der Stadt gelegenen Berg (311 m). Die parallel zum "Fosal"
verlaufende Hauptstraße führt vom Südtor bis an die Cetina.
Auf dem Stadtplatz steht die im 17. Jh. erbaute Pfarrkirche mit
einem schönen Portal (1621) und einem Glockenturm; im Kircheninneren
befinden sich zwei Gemälde des aus Ravenna stammenden Malers Matteo
Ingoli und ein gotisches Holzkruzifix aus dem 15. Jh. In einem
Renaissancebau unweit der Kirche ist eine Museumssammlung untergebracht
(archäologische, kulturgeschichtliche und ethnographische Gegenstände
aus dem Raum Omis und der angrenzenden Landschaft Poljica).
Am Ende der Hauptstraße steht die Heiliggeistkirche (16. Jh.); die
Pala des geschnitzten Renaissancealtars stellt die Ausgießung des
Heiligen Geistes dar und ist ein Werk des venezianischen Malers J.
Palma d. J. Unterhalb des Uhrturms neben der kleinen Kirche führen
Stufen in den höher gelegenen Teil des Ortes. Am Flußufer steht das
Haus der Familie Radman mit einer Sammlung von Steinfragmenten (Antike,
Gotik, Renaissance) und kulturgeschichtlichen Gegenständen (18.-19.
Jh.).
Am rechten Cetina-Ufer liegt Priko mit dem frühromanischen Kirchlein
St. Peter (10. Jh.), das in Urkunden kroatischer Fürsten aus dem 10.
und 11. Jh. Erwähnung findet. Das Franziskanerkloster (18. Jh.) hat
eine Kunstsammlung, ein Archiv mit türkischen Urkunden und eine
Bibliothek.
weitere Infos: www.tz-omis.hr |