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Hafenortschaft im Nordostteil der Insel Hvar;
1189 Einw.
Stari Grad, eine geschichts-trächtige Stadt mit vielen Kulturdenkmälern, ist heute ein modernes Fremdenverkehrszentrum.
An den Buchten findet man schöne Strände. Am Nordufer der Bucht
Unterwasserjagd möglich. In der Nähe, auf der Landzunge Kabalo, gibt es
Hasen- und Fasanenjagdgründe.
Die vielfältigen Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Appartements,
Bungalows), das ausgezeichnete Angebot an einheimischen Spezialitäten
(in Restaurants und Kellerschenken) mit Schwerpunkt auf Fisch und
einheimischen Weinen, das Sport- und Freizeitangebot (Tennis,
Basketball, Fußball, Boccia, v.a. aber Wassersport wie Windsurfen und
Tauchen) locken viele Gäste in diese schöne Ecke der Adria, die noch
vor über 2000 Jahren von den alten Griechen "entdeckt" wurde.
Viele Kultur- und Sportveranstaltungen in den Sommermonaten: der
Sommer von Stari Grad, Konzerte, Poesieabende,
Vergnügungsveranstaltungen. Im Juli und August wird die Internationale
Musik-Sommerschule abgehalten. Am ersten Septembersonntag findet der
Pharos-Marathon statt, eine internationale Meisterschaft im
Langstreckenschwimmen.
Ankerplatz für Jachten nordöstlich des Fortin-Kaps. Wenn die Bora
bläst, kann man in den Buchten Zavala und Tiha ankern, bei Südwind in
den Buchten Graciste, Sveti Ante und Maslinica.
Kulturerbe Die
ursprüngliche Siedlung (Pharos) wurde 384 v. Chr. von griechischen
Kolonisten gegründet. Den Fortbestand der Siedlung belegen Reste aus
römischer und altchristlicher Zeit (Mosaike unter dem Straßenpflaster;
die altchristliche, im 15. Jh. erweiterte Taufkapelle und Kirche St.
Johannes). Seit 1205 erscheint Stari Grad unter dem Namen Civitas Vetus.
Im Stadtkern liegt Tvrdalj (um 1520 erbaut), das befestigte
Sommerhaus des Dichters Petar Hektorovic mit kroatischen und
lateinischen Mauerinschriften und einem arkadengesäumten und von einem
Park umgebenen Fischteich. Auf dem Platz vor dem Sommerhaus steht das
Hektorovic-Denkmal (ein Werk von Ivan Mirkovic, 1956); auf der linken
Platzseite sieht man die Renaissancekirche St. Rochus, die Hektorovic
1569 errichten ließ. Die barocke Pfarrkirche St. Stephanus entstand im
17.–18. Jh. In den frei stehenden Glockenturm (1753) wurden Steinblöcke
von den griechischen Wehrmauern und die Reliefdarstellung eines antiken
Schiffes eingebaut. In der Duimicic-Kapelle ist ein Triptychon von
Francesco da Santacroce (16. Jh.) zu sehen.
Das 1482 gegründete Dominikanerkloster wurde 1571 in den
Türkenkriegen niedergebrannt, später erneuert und mit einem Turm
befestigt. Das Kloster hat eine alte Bibliothek mit Archiv, eine
Gemäldesammlung, ein Lapidarium, eine Münz- und eine Fossiliensammlung.
Unweit des Klosters steht die kleine Nikolauskirche mit vergoldetem
barocken Schnitzaltar (die Figuren stammen von A. Porri, 17. Jh.).
Im Ostteil der Stadt befindet sich der zur Barockzeit gestaltete,
malerische Skor-Platz. Erwähnenswert sind die Häuser der Familien
Machiedo, Politeo, Gelineo-Bervaldi aus dem 16.-18. Jh. In zwei
Sammlungen (von Petar Ruzevic und Vladimir Vrankovic) werden
interessante Gegenstände aus Kultur und Geschichte sowie
Archivdokumente aufbewahrt. Im Haus von Juraj Bijankini (19. Jh.) ist
die Galerie des Malers Juraj Plancic untergebracht. Auf dem Weg zum
Badestrand kommt man an der Renaissancekirche St. Hieronymus (Relief
des Heiligen an der Stirnseite, 15. Jh.) vorbei.
weitere Infos:
www.stari-grad-faros.hr |