|
Hafenstädtchen an der Nordküste der Insel Hvar;
523 Einw.
Vrboska ist ein Hafenstädtchen an der Nordküste der Insel Hvar und
liegt in einer malerischen, tief eingezogenen Bucht, umgeben von
Weingärten, Olivenhainen und Kiefernwald.
Der Ort hat eine lange Fischereitradition, was durch das ortseigene
Fischereimuseum belegt wird. Ein einzigartiges Baudenkmal ist die
monumentale Wehrkirche, von deren Dach aus sich ein wunderbarer Blick
auf die Umgebung und die offene See bietet.
Die vielfältigen Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Appartements,
Campingplätze), die gute Gastronomie sowie das vielfältige Sport- und
Freizeitangebot lockt alljährlich viele Urlauber nach Vrboska. In der
Reisesaison finden viele Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen statt.
Der Jachthafen ACI Vrboska hat 100 Liegeplätze im Meer und weitere 20 an Land.
Das Städtchen gründeten im 15. Jh. die Bewohner von Vrbanj. Die
Ortschaft besteht aus dem Ostteil Pjace und dem Westteil Padva. Neben
Häusern, die in der für den Küstenbereich typischen Bauweise errichtet
sind, gibt es auch einige sehenswerte Bürgerhäuser aus Gotik,
Renaissance und Barock. Im Stadtkern wurde um 1580 die Wehrkirche St.
Maria erbaut, eines der seltenen Baudenkmäler dieser Art in Dalmatien.
Die Pfarrkirche St. Laurentius entstand im 16. Jh., ihre heutige
Form erhielt sie im Barock. Auf dem Hauptaltar befindet sich ein
zwischen 1571 und 1579 gemaltes Polyptychon von Paolo Veronese, auf dem
rechten Seitenaltar sieht man ein Gemälde der Rosenkranzmadonna, ein
Werk von Leandro Bassano.
Die Kirche hat eine Sammlung von Gemälden aus der Zeit vom 17. bis
zum 20. Jh. Im Osten des Ortes steht die kleine Peterskirche aus dem
Jahr 1469; die Heiligenskulptur, die einst die Fassade schmückte – die
Arbeit eines Renaissancemeisters aus dem Kreis um Niccolň Fiorentino –,
wurde in die Pfarrkirche verlegt.
|