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Hafenstädtchen im Südteil der Bucht Zupski zaljev,
20 km südöstlich von Dubrovnik gelegen,
1930 Einw.
Cavtat ist eine Stadt schöner Paläste, Sommerhäuser und Hotels und
hat ein angenehmes Klima, eine üppige Vegetation, schöne Strände und
Buchten.
Es ist das Touristenzentrum des Südzipfels der kroatischen Küste.
Neben einem breit gefächerten Angebot an
Unterkunftsmöglichkeiten - Hotels, Pensionen, Appartements, dem
reichen kulinarischen Angebot der Küste und des Hinterlandes,
malerischen Spazierwegen durch die wie ein Freilichtmuseum anmutende
Stadt stehen dem Gast verschiedene Freizeitaktivitäten zur Wahl:
Tennis, Fitneß, Trimmen, Saunen sowie diverse Wassersportarten (Cavtat
gilt v.a. als eine Stadt des Wasserballs).
Es lohnt auch ein Ausflug zur Höhle Sipun, die unter Naturschutz
steht. Als bauwerkliche und touristische Besonderheit gilt das Hotel
Croatia. Dank seiner herrlichen Lage am Meer wird es als bestes und
schönstes Hotel an der kroatischen Küste angesehen.
Die wichtigste Veranstaltung ist der Cavtater Sommer (Juli-August)
mit vielen Kulturabenden, A-cappella-Konzerten, Folklorevorführungen
und sportlichen Turnieren (Wasserball). Am festlichsten ist es jedoch
am Feiertag der hl. Maria Schnee (5. August), der zugleich ein
kroatischer Staatsfeiertag ist. In der Faschingszeit (Jan./Feb.) ist
das Kleine Karnevalsfest besonders attraktiv.
Kulturerbe War
ursprünglich die griechische Siedlung Epidauros. Um 228 v. Chr. steht
Cavtat unter römischer Herrschaft, später wird es zur römischen
Kolonie. Der Name Cavtat entstand aus Civitas vetus, wie die
Flüchtlinge in dem neu gegründeten Dubrovnik ihren ursprünglichen
Siedlungsort nannten. Aus dieser Zeit sind Reste eines römischen
Theaters (?) sowie Gräber und Reste einer Straße oberhalb des heutigen
Orts erhalten. Die antike Stadt wurde zu Beginn des 7. Jh. bei einem
Vorstoß der Awaren und Slawen zerstört. Erhalten sind aus dem 15. und
16. Jh. Überreste von Stadtmauern zur Landseite hin und der im
Renaissancestil gebaute Rektorenpalast, eine Arbeit einheimischer
Baumeister.
Die barocke Pfarrkirche birgt Holzaltäre. Im Pfarrhof kann man eine
Pinakothek besichtigen. In der im Gotik- und Renaissancestil gehaltenen
Franziskanerkirche wird ein Polyptychon (Beginn des 16. Jh.), ein Werk
von Vicko Lovrin, aufbewahrt. Des weiteren gibt es eine Kunstsammlung
im Kloster. Die Sammlung von Baltazar Bogisic enthält viele graphische
Arbeiten von Künstlern aus dem In- und Ausland, ethnographische
Gegenstände und ein kleines archäologisches Lapidarium. In der großen
Bibliothek werden einige besonders wertvolle Bücher aufbewahrt.
Das Haus des Malers Vlaho Bukovac birgt eine Sammlung seiner Bilder
und Erinnerungsstücke. Auf dem Friedhof steht das Mausoleum der Familie
Racic, eine Arbeit von Ivan Mestrovic (1920-30). Im Ort ist ein
Baltazar-Bogisic-Denkmal zu sehen.
weitere Infos:
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