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Stadt und Flußhafen am Unterlauf der Neretva,
20 km von ihrer Einmündung ins Meer entfernt,
12026 Einw.
Metkovic ist ein wichtiges landwirtschaftliches Zentrum, das für
seine durch die Neretva begünstigten Kulturen (Zitrusfrüchte), sein
Kulturerbe (Narona, Mogorjelo in Bosnien und Herzegowina) und in
neuerer Zeit auch als Grenzort (Transitverkehr) bekannt ist.
Interessant ist das 4 km entfernte Vid mit Resten der antiken Stadt
Narona. In Metkovic selbst lohnt ein Besuch des Ornithologischen
Museums mit etwa 250 Exemplaren verschiedener in diesem Raum lebender
Vogelarten. Die Umgebung von Metkovic ist ein gutes Jagd- und
Angelgebiet. In den Restaurants kann man sich das bekannte
Neretva-Brodetto und Aale vom Rost schmecken lassen.
In der Nähe von Metkovic liegt das Sumpfgebiet Hutovo blato
(bekannter Jagdgrund in der Herzegowina) mit fischreichen Gewässern
(Karpfen, Aale). Im Winter halten sich hier verschiedene
Sumpfvogelarten auf, insbesondere Wildenten. In neuerer Zeit finden
Wallfahrer auf dem Weg nach Medjugorje in Metkovic Unterkunft.
Erstmals erwähnt wird die Stadt im Jahr 1422. Seitdem ist sie
Grenzort des venezianisch, danach französisch und schließlich
österreichisch verwalteten Dalmatiens zum Osmanischen Reich. An der
Stelle der heutigen neuromanischen Pfarrkirche St. Elias stand eine
ältere Kirche.
Der alte Stadtkern von Metkovic mit seinen Steinhäusern und schmalen
Gassen, wie sie für den Mittelmeerraum typisch sind, entstand im 19.
Jh. Die Begradigung des Flußlaufs der Neretva und der Bau des Hafens
wurden um 1890 abgeschlossen.
weitere infos: www.metkovic.hr |