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Hafenstädtchen an der Westküste der Insel Korcula
45 km westlich der Stadt Korcula
4464 Einw.
Vela Luka ist, wie man zu sagen pflegt, die älteste und zugleich jüngste Ortschaft auf Korcula. Die älteste dank der jungsteinzeitlichen Fundstätte Vela spilja, doch bis zum Ende des 18. Jh. hatte der Ort keine größere Bedeutung. Heute ist Vela Luka ein bedeutendes Fremdenverkehrszentrum, das dank seiner landschaftlichen Schönheit, den vorgelagerten Inselchen (Osjak), Buchten (Triporti) und Olivenhainen weit über die Grenzen Kroatiens hinaus bekannt ist. Boote bringen Urlaubsgäste zu beliebten Ausflugszielen in der Bucht von Vela Luka, in erster Linie zur Insel Osjak, der "Insel der Liebe", einem unter Naturschutz stehenden Park, sowie zur Insel Proizd, wo ein Ausflugslokal eingerichtet wurde.
In der Kale-Bucht gibt es Ablagerungen heilsamen Küstenschlicks
sowie eine Mineralwasserquelle, die seit über hundert Jahren zur
Behandlung verschiedener Leiden, v.a. rheumatischer Erkrankungen
eingesetzt wird. Hier entstand in den 70er Jahren eine moderne
Kuranstalt, das Rehabilitationskrankenhaus Kalos, das über moderne
diagnostische Geräte und Behandlungsmethoden verfügt.
Neben der herrlichen unberührten Natur bietet Vela Luka seinen
Gästen alle Vorzüge des modernen Fremdenverkehrs, allem voran eine
hervorragende Gastronomie mit Meeresspezialitäten und guten Weinen, bis
hin zu einem vielfältigen Freizeitangebot (Tennis, Segeln, Windsurfen
usw.) und einem reichen Unterhaltungsprogramm. Hier klingen nach
Meinung vieler die an Sommerabenden von Fischern aus Vela Luka gesungen
kroatischen Volkslieder am schönsten. Der St.-Josephs-Tag (19. März)
wird traditionsgemäß mit einem kirchlichen und kulturellen Festprogramm
begangen.
Der größte Teil der Ortschaft liegt am Hang des Spilinski rat (150
m) und auf einem leicht geneigten Plateau, das zur Anhöhe Humic (183 m)
überleitet. Die umgebenden Hügel schützen die Stadt vor Nord- und
Südwind, im Sommer verschafft der Maestralwind Kühlung.
In der Vorgeschichte besiedelt, archäologische Fundstätte Vela
spilja aus der jüngeren Steinzeit. Die einschiffige St.-Johannis-Kirche
bei Gradina wird seit dem 15. Jh. erwähnt. Sie hat einen Fassadengiebel
mit Glocke und ein gotisches Gewölbe. Die Pfarrkirche mit Glockenturm
wurde im neuhistorischen Stil erbaut.
Fährverbindung nach Split und Lastovo.
weitere Infos:
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