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Opatija ist ein Hafen, Ferien-, Bade- und Luftheilort am Fuße der Ucka,
Opatija liegt an der Ostküste Istriens in der Bucht von Rijeka,
Opatija lieft 13 km südwestlich von Rijeka,
Opatija hat 9073 Einwohner
Opatija, oft als "adriatisches Nizza" bezeichnet, ist einer der
bekanntesten Fremdenverkehrsorte in Kroatien und die Stadt mit der
längsten Fremdenverkehrstradition an der Ostküste der Adria.
1844 errichtete der Großhändler Higinio Scarpa die "Villa Angiolina"
mit herrlichen Grünanlagen und einem wunderschönen Park, die von
hochkarätigen Gästen – dem kroatischen Banus Josip Jelacic, der
österreichischen Kaiserin Maria Anna – besucht wurde, was dazu beitrug,
daß Opatija rasch der beliebteste Ausflugsort der Einwohner von Rijeka
und danach von Italienern und Österreichern wurde.
Opatija führte als erster Ort an der Adria bereits 1883 eine
touristische Statistik ein. Das erste Hotel an der Adria unter dem
Namen "Kvarner" errichtete die Gesellschaft der Südbahn im Jahre 1884;
seine Lage an der Meeresküste und die luxuriöse Ausstattung zog
ausschließlich prominente Gäste an. Unmittelbar nach dem Bau des Hotels
"Opatija" wurde der Ort als mondäner Sommerferienort berühmt, so daß
längs der 12 km langen Strandpromenade (lungomare) auf der Strecke
Volosko–Opatija–Lovran bald ein Gebirgspfad von Opatija nach Veprinac
und weiter zum Uckamassiv angelegt wurde. Schon 1889 wurde Opatija zum
ersten Luftheilort an der Adria erklärt, was seinen Status des
vornehmsten Ferienortes gefestigt hat.
Die zahlreichen Touristen und Eigentümer der Villen haben exotische
Pflanzen (Palmen, Kakteen, Mamutbäume u.a.) angebaut und so zur
hortikulturellen Vielfallt beigetragen. Opatija war so attraktiv, daß
es Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. von vielen namhaften
Persönlichkeiten besucht wurde – der Prinzessin Luise von Sachsen
Coburg, dem rumänischen König Karl I., dem schwedisch-norwegischen
König Oskar u.a. Der Aufschwung des Tourismus setzt sich in Opatija bis
zu den heutigen Tagen fort. Das günstige Klima, die gepflegte Umgebung,
die eingerichteten Badeanstalten sowie der ganzjährige Hochbetrieb
machen Opatija auch heute zu einem der elitärsten Ferienorte in
Kroatien.
Den Gästen stehen etwa 20 Hotels, viele hervorragende Restaurants
und Sportplätze zur Verfügung. An Erholung und Unterhaltung fehlt es in
Opatija nie. Neben dem Hotel "Admiral" liegt ein Jachthafen, der das
ganze Jahr über Boote aufnehmen kann.
Zahlreiche Veranstaltungen in Opatija sind wegen ihrer langen
Tradition und dem hohen Niveau bekannt: der Karneval (Januar /
Februar), die Internationale Segelregatta (im Mai), der Segelcup
Opatija (im November).
Opatija ist auch eines der wichtigsten Kongreßzentren in Kroatien.
Opatija verfügt auch über einen Jachthafen. Der Jachthafen Admiral
verfügt über 200 Liegeplätze im Meer und weitere 40 Plätze an Land.
Kulturerbe
Ihren
Namen hat Opatija nach der Benediktinerabtei St. Jakob erhalten, die
erstmals 1449 erwähnt wurde. Von 1560–1723 war sie im Besitz der
Augustiner von Rijeka, und ab 1774 des Kapitels von Rijeka. Die
St.-Jakobskirche wurde in ihrer heutigen Form 1506 errichtet und 1937
erweitert.
Der Beginn des Fremdenverkehrs in Opatija ist an den Bau der Straße,
die von Rijeka (1843) zur "Villa Angiolina" führte, gebunden. Mitte der
80er Jahre des 19. Jh. wird eine Reihe großer Hotels, Pensionen,
Villen, Sommerhäuser, Sanatorien, Pavillons, Badeanstalten, Promenaden
und Parks errichtet. Aus dieser Zeit stammen die Hotels Kvarner (1884),
Imperial, Opatija, der Park "1. Mai", die Strandpromenade und der
Kurpfad nach Veprinac – alle aus dem Jahre 1885, die Villa Amalia
(1890) u.a.
Ende des 19. Jh. bekam Opatija eine kommunale Infrastruktur; die
elektrische Beleuchtung wird 1896, die Wasserleitung 1897 und die
Straßenbahn 1908 eingeführt. 1892 wird ein Bauleitplan verabschiedet,
dem zufolge alle Gebäude hauptsächlich parallel zur Küste ausgerichtet
sein müssen, mit zum Meer gewandter Fassade und mit Grünflächen
umgeben.
Die Architektur der Hotels, Pensionen und Villen trägt Merkmale
historischer Neostile mit vereinzelten Beispielen des Jugendstils; das
mediterrane Aussehen verleihen den Bauten die gegliederten Fassaden,
die Größe und Öffnungen (Balkons, Loggias) sowie die
Fassadendekoration.
Von den nach dem 2. Weltkrieg errichteten, zahlreichen Gebäuden
ragen die Hotels Ambasador (1966), Paris (1967), Adriatic I (1968),
Adriatic II (1971) und Admiral (1979) heraus.
weitere Infos:
www.opatija-tourism.hr |