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Ortschaft, Hafen und Jachthafen an der Südwestküste der Insel Krk,
7 km südöstlich der Stadt Krk,
1696 Einw.
Der Ort wurde nach der Brücke (lat. pons) benannt, die einst am Eingang in die Bucht Puntarska draga stand und Prniba mit der Ostküste verband.
Punat – einst bekannte Werft (Schiffe aus Holz) und Sitz einer einflußreichen Dampfschiffahrtsgesellschaft – ist heute in Europa als einer der größten und am besten ausgestatteten Jachthäfen an der Ostküste der Adria bekannt.
Die touristischen Aktivitäten haben in Punat bereits Mitte des 19. Jh. begonnen. Sie standen vor allem mit dem Franzikanerkloster auf Kosljun in Verbindung, das viele Ausflügler besuchten, u.a. auch Kaiserin Karoline, die Witwe des österreichischen Kaisers Franz Ferdinand I., Maximilian Ferdinand, der jüngere Bruder des österreichischen Kaisers Franz Joseph, der rumänische König Karol I. Schon 1908 wurde die Bädergesellschaft gegründet. Dennoch errichtete der ortsansässige Unternehmer Nikola Zic erst 1924 das erste Hotel, die "Vila Lucija".
Die schönen Badestrände, die üppige Vegetation, Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und insbesondere die ganzjährige Tätigkeit des Jachthafens bieten allen Besuchern zahlreiche Möglichkeiten zu Sport und Erholung (Tennis, Minigolf, Boccia, Tauchen, Segeln). Die einheimischen Küche, die in Pensionen und Restaurants angeboten wird, und das Kulturangebot – besonders der nahe liegenden Insel KoSljun – ziehen zahlreiche Gäste an. Obwohl die Unterkunftskapazitäten eher bescheidener sind, kann sich Punat wegen der ganzjährigen Tätigkeit des Jachthafens einer starken Frequenz rühmen.
Zu den wichtigsten Veranstaltungen zählen: die Nacht von Punat und der Fischertag (im August). Im Kloster auf der Insel Kosljun finden das ganze Jahr über, insbesondere in den Sommermonaten, zahlreiche Kulturveranstaltungen statt. Die kleine bewaldete Insel Kosljun mit einer kleien Anlegestelle und dem Franziskanerkloster liegt inmitten der flachen Bucht vor dem Ort.
Der Jachthafen Punat verfügt über 750 Liegeplätze im Meer und weitere 300 Plätze an Land.
Punat gehört zu den führenden Zentren des Nautiktourismus an der kroatischen Küste. Das Meer ist relativ flach und der Meeresgrund schlammig; zur offenen See hin, an der sog. Usta, beträgt die Tiefe 2,5–3 m. Punat ist den Böen der Bora aus dem Hinterland und des Schirokko vom Meer ausgesetzt.
Kulturerbe Zu den älteren Bauwerken gehört der sog. Stari tos, eine Olivenölmühle aus dem 18. Jh. In der Dreifaltigkeitskirche aus dem Jahre 1777 (1934 umgebaut) kann man einen geschnitzten Hauptaltar mit Skulpturen (um 1750) bewundern; auf dem Altar ist das Altarbild Predigt des hl. Johannes (Maggiotto) sehenswert. Die Kirche birgt die spätgotische gefaßte Holzskulptur Anna Selbdritt (15. Jh.). Die malerischen alten Volkshäuser stammen aus dem 18. Jh. (massive Galerien an den Fassaden).
In der Umgebung, im Gebiet Kanajt, wurde 1692 der Sommersitz der Bischöfe von Krk errichtet. Am Ufer der Bucht steht an der Straße zur Stadt Krk die erhaltene altkroatische St. Donatus-Kirche.
weitere infos:
www.punat.com |