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(Severin an der Kupa), Ortschaft in der Region Gorski kotar,
14 km nordöstlich von Vrbovsko,
200 m ü.d.M.
209 Einw.
Hieß bis 1890 Severin; im vergangenen Jahrhundert gehörte der Weiler Purga zum Ort, der in einem bewaldeten Karstgebiet mit einigen Dolinen liegt.
Severin na Kupi ist für den Durchreiseverkehr von Bedeutung; an der Hauptverkehrsstraße gibt es mehrere Restaurants. Die Umgebung eignet sich für die Jagd auf Hochwild (organisiert vom Jagdverein "Lipov vrh") und Angeln am Kupa-Fluß. Die Gebirgspfade führen nach Kamensko (Lipov vrh, 583 m), entlang der Kupa nach Lukovdol, sowie über Rtic mit der bekannten Wallfahrtskirche des hl. Franziskus Xaver und weiter nach Litoric.
Am steilen rechten Ufer des Flußtals der Kupa steht das 1803 zu einem Schloß umgebaute Kastell. Es gehörte zuerst der Familie Zrinski, von 1580 bis 1670 der Familie Frankopan, von 1682-1823 den Grafen Orpic, die es 1823 an den Adelsmann Ambroz Vranyczany-Dobrinovic verkauften. Zur Zeit der illyrischen Wiedergeburt diente es als Treffpunkt der Patrioten vom anderen Ufer der Kupa.
Von Severin abgeleitet ist auch die Bezeichnung der Severiner Gespanschaft, die von 1776 bis 1786 existierte und die Gebirgsregion zwischen dem Fluß Kupa und dem Meer (mit Stadt Rijeka) umfaßte. Severin bekam 1170 von der Kaiserin Maria Theresia eine Urkunde über besondere Privilegien.
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