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Ortschaft in Norddalmatien an der Südküste der Bucht von Karin (sog. Kariner Meer),
16 km nördlich von Benkovac gelegen;
876 Einw.
Zur Römerzeit Corinium (Reste eines Amphitheaters); nach der Besiedlung durch Kroaten Hauptsitz des kroatischen Stammes der Kariner (Reste einer Chorschranke mit Inschrift).
Die Stadt steht unter der Herrschaft der Familien Gusic und Karlovic, ab 1527 unter den Türken, sodann unter den Venezianern und danach wieder unter den Türken bis 1685. Auf einer Anhöhe findet man Mauerreste der einstigen Fluchtburg Mio-drag (14. bis 17. Jh.). Auf den Mauerresten der ehemaligen Benediktinerabtei wurde im 15. Jh. ein Franziskanerkloster errichtet, das den Türkenkriegen zum Opfer fiel und zu Beginn des 18. Jh. erneuert wurde.
Kirche und Franziskanerkloster wurden 1991 während der serbischen Aggression gegen Kroatien zerstört.
In Karin besteht eine große Wochenendhaussiedlung. Das Meer ist reich an Fischen und Muscheln.
Fremdenverkehrsverband: s. Zadar
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