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Ortschaft im zentralen Westteil Istriens, über der Stelle, wo die Mirna ins Meer fließt,
9 km nördlich von Porec;
109 m ü.d.M.;
830 Einw.
Sie liegt auf einer Hochebene; darunter breitet sich das Tal Tarska draga aus. Erste Erwähnung im Jahr 983.
In der Nähe von Tar liegt die Halbinsel Lanterna mit üppiger mediterraner Vegetation und einer Feriensiedlung. Neben vielfältigen Unterkünften (Hotels, Appartements, Zimmer, Campingplätze) und Badestränden bestehen auch gute Sportmöglichkeiten (Tennis, Tischtennis, Minigolf, Beach-Volleyball, Reiten, Surfing, Segeln, Wasserski, Tauchen).
Kultur und Unterhaltung werden im Ort und im benachbarten Novigrad oder Porec geboten.
Kulturerbe Die Pfarrkirche St. Martin entstand 1804 an der Stelle der mittelalterlichen Kirche, die zum Gedenken an den Aufenthalt des Papstes Pius VII in Tarska draga (1800) errichtet wurde. Im der Kirche ist das Altarblatt Madonna von Karmel, ein Werk des Malers Juraj Ventura aus Zadar (1607) sehenswert. Die Michaelskirche wurde im 13. Jh. errichtet (Türinschrift aus dem Jahr 1250).
Auf dem Hügel Sveti Martin über Tarska draga liegt die Ruine der romanischen St. Martinskirche aus dem 13. Jh. Etwa 1 km weiter westlich, neben dem Weiler Blehi kann man die Reste einer antiken Villa und eines Wasserspeichers besichtigen. Etwas näher liegen die Ruinen der Hl.-Kreuz-Kirche, wahrscheinlich aus dem 7. oder 8. Jh., sowie des mittelalterlichen Turms Stari Tar. Die Friedhofskirche St. Petrus hat einen gotischen Türbogen mit einer Inschrift aus 1451.
weitere Infos: www.istra.com/tar-vabriga/ |